Work-Life-Balance nach LOGO Art

Vorstand eines mittelständischen Unternehmens – Viel Verantwortung, viele Aufgaben, viel Stress. Wie können wir das bewältigen?

Meine Antwort ist: Kraftquellen identifizieren, nutzen, fest in die Zeitplanung einbauen.

In der Praxis bedeutet das für mich: Wenn ich nicht genug Zeit habe, in der Natur zu sein, auch im Winter Sonne zu erleben, mich im Freien zu bewegen, habe ich nicht genug Energie, um die Anforderungen des Alltags zu erfüllen.

Schon 15 Minuten Bewegung draußen geben mir einen Energie-Kick

Wer mich kennt, vor allem, wer schon mal bei uns in Starnberg war oder Schulungen mit mir erlebt hat, kennt meinen vierbeinigen Gefährten, der schon seit 7 Jahren dafür sorgt, dass ich nicht vergesse, diese Kraftquelle regelmäßig anzuzapfen.

Und wer selber einen Hund hat weiß, dass ein Spaziergang mit dem Vierbeiner noch andere Qualitäten hat. Es gibt wenig, was mir so schnell ein Lächeln aufs Gesicht zaubert, wie wenn mein Hund voller Begeisterung im Schnee herumtobt, über Wiesen rast oder einen Strand auf und ab rennt. Diese Lebensfreude überträgt sich einfach.

Es gibt unzählige Artikel, die belegen, was ich seit Jahren erfahre: Menschen, die wissen, was ihnen gut tut, was sie zufrieden macht und die es schaffen, dafür zu sorgen, dass sie diese Elemente fest in ihr Leben einbauen, sind leistungsstark. Sie können sich die Kraft holen, die sie für den Alltag benötigen.

Jeder hat seine eigenen Kraftquellen

Ob es Sport ist, die Familie, Freunde, Musik, Gartenarbeit, Handwerken oder oder oder …

Amüsant ist, dass für manche Menschen diese Faktoren im Leben eher Kraftfresser sind, die andere bereichern. Also allgemeine Aussagen kann man hier nicht machen, aber ich kann nur jedem raten, sich damit auseinander zu setzen.

Abschalten vs. Erreichbarkeit

Oft werde ich gefragt, warum ich auch im Urlaub arbeite. Die Antwort ist einfach: weil es mir nichts ausmacht.

Wenn ich morgens eine Stunde mit dem Hund spazieren war oder 2 Stunden Langlaufen war, ist es für mich völlig OK, beim Ausruhen meine Mails zu checken und den einen oder anderen Anruf zu machen. Wenn ich den ganzen Tag mit meiner Tochter Besichtigungen gemacht habe oder am Strand war, kann ich abends ohne Probleme ein Konzept für ein neues Modul erarbeiten. So etwas ist im normalen Alltag sogar viel schwieriger, weil viel mehr Ablenkung da ist.

Gerade in der Freizeit oder im Urlaub komme ich dazu, Fachliteratur zu lesen oder mich um die neuesten Trends in der Personalführung zu kümmern. Nach einem Arbeitstag nehme ich solche Informationen bei weitem nicht so gut auf und bin viel weniger kreativ.

Und noch etwas: Für mich ist die Vorstellung, nach einer Woche Urlaub 1500 unsortierte Mails aufarbeiten zu müssen viel schlimmer als jeden Tag eine halbe Stunde zum Vorsortieren und delegieren zu “opfern”.

Und so gehe ich nach einer Woche “Faschings-Alternativ-Programm” mit viel Elan wieder an meine Arbeit für LOGO.

Ich hoffe, meine Kunden, Geschäftspartner, Interessenten und nicht zuletzt unsere Mitarbeiter profitieren von dieser Art der Work-Life-Balance