Wie beeinflusst der 3D-Druck die Logistik der Zukunft?

Österreichischer Logistiktag 2017 Linz – Logistics Future Lab

Jedes Jahr trifft sich in Linz die österreichische Logistikwelt. Im Logistics Future Lab werden die neuesten Erkenntnisse der Forschung vorgestellt. Und natürlich alles mit Fokus auf die Logistik.

In beeindruckenden Vorträgen werden die neuesten Entwicklungen vorgestellt.

Bei den Teilnehmern ist viel Umdenken gefragt, denn was sich in den letzten Jahren im Bereich der Logistik getan hat und was auf uns zukommt, ist teils erschreckend und teils faszinierend.

Und das gilt nicht nur für die Themen rund um autonomes Fahren, Drohnen und die damit verbundenen Änderungen im Liefer- und Zustellverkehr. Auch wenn es natürlich sehr interessant ist zu sehen, wie schon heute an unzugänglichen Stellen Postzustellung von Drohnen übernommen wird (zum Beispiel auf dem bayerischen Sudelfeld) und wie in den USA eine Kombination aus selbst fahrenden Lieferfahrzeugen, menschlichen Zustellern und im Dach integrierten Drohnen in abgelegenen Gegenden auf einsame Ranches die Post transportiert. Auch beeindruckend die Flotten von autonom fahrenden Taxis in Indien.

Und wohl gemerkt: das alles sind keine Zukunftsvisionen, sondern das ist heute, 2017, bereits Realität.

Wenn man wie ich seit vielen Jahren die Vorträge des Logistics Future Lab verfolgt, ist es nicht zu übersehen, dass viel schneller als erwartet die technischen Neuerungen, die als Visionen vorgestellt wurden, real werden.

Und mit diesem Wissen im Hinterkopf höre ich die Vorträge, die wieder wie Fiktion klingen.

DB Schenker berichtet, wie sie schon heute die Zukunft der Logistik eingeläutet haben: In der Zukunft werden erheblich weniger Waren transportiert, weil der 3-D-Druck die gesamte Logistik revolutionieren wird. Schon heute druckt die Deutsch Bahn zahlreiche Ersatzteile von alten Fahrzeugen, die nicht mehr erhältlich wären. Die Zukunft der Logistik wird wohl eher so aussehen, dass Rohmaterialien für den Druck verschiedener Bauteile vorgehalten werden und große Drucklabore online Druckaufträge annehmen. Diese Labore werden weit verteilt sein oder sogar in den Fabriken stehen, sodass die Transporte minimiert werden. In der Zukunft kann man sich vorstellen, dass alle Ersatzteile für Autos in den Werkstätten gedruckt werden. Es werden also nurmehr Rohstoffe für den 3D-Druck sowie die Drucker selbst zu transportieren sein. Jedes Logistik-Unternehmen wird sich darauf einstellen müssen.

Und wer jetzt glaubt, das sei weit hergeholt, der sollte wissen, dass schon heute aus Titan ganze Flugzeug-Triebwerke per 3D-Druck hergestellt werden und dass die Flugzeughersteller bis 2020 planen, ganze Rümpfe zu drucken.

So große Teile drucken – geht das überhaupt?
Ja, das geht. Die Drucker laufen auf Schienen oder drucken senkrecht in Schichten. Durch die Druck-Technologie können anders als in allen anderen Produktions-Techniken extrem leichte aber stabile Konstruktionen erstellt werden. Man wird unwillkürlich an Bienenwaben und Bambusstangen erinnert, die leicht, flexibel, dabei aber ungeheuer durabel sind. Diese Technologien ermöglichen es schon heute, ganze Gebäude zu drucken. Es gibt schon erste Pläne für den Druck von Hochhäusern.

Haben Sie jetzt noch Zweifel daran, dass sich die Welt der Logistik dramatisch verändern wird?

Wie sieht unsere Zukunft aus, wenn nur noch 10% der Waren transportiert werden müssen?

Wie müssen wir heute agieren, um in der nahen Zukunft noch am Markt bestehen zu können?

Österreichischer Logistiktag 2017 Linz – Logistics Future Lab

 

 

Jedes Jahr trifft sich in Linz die österreichische Logistikwelt. Im Logistics Future Lab werden die neuesten Erkenntnisse der Forschung vorgestellt. Und natürlich alles mit Fokus auf die Logistik.

In beeindruckenden Vorträgen werden die neuesten Entwicklungen vorgestellt.

Bei den Teilnehmern ist viel Umdenken gefragt, denn was sich in den letzten Jahren im Bereich der Logistik getan hat und was auf uns zukommt, ist teils erschreckend und teils faszinierend.

Und das gilt nicht nur für die Themen rund um autonomes Fahren, Drohnen und die damit verbundenen Änderungen im Liefer- und Zustellverkehr. Auch wenn es natürlich sehr interessant ist zu sehen, wie schon heute an unzugänglichen Stellen Postzustellung von Drohnen übernommen wird (zum Beispiel auf dem bayerischen Sudelfeld) und wie in den USA eine Kombination aus selbst fahrenden Lieferfahrzeugen, menschlichen Zustellern und im Dach integrierten Drohnen in abgelegenen Gegenden auf einsame Ranches die Post transportiert. Auch beeindruckend die Flotten von autonom fahrenden Taxis in Indien.

Und wohl gemerkt: das alles sind keine Zukunftsvisionen, sondern das ist heute, 2017, bereits Realität.

Wenn man wie ich seit vielen Jahren die Vorträge des Logistics Future Lab verfolgt, ist es nicht zu übersehen, dass viel schneller als erwartet die technischen Neuerungen, die als Visionen vorgestellt wurden, real werden.

Und mit diesem Wissen im Hinterkopf höre ich die Vorträge, die wieder wie Fiktion klingen.

DB Schenker berichtet, wie sie schon heute die Zukunft der Logistik eingeläutet haben: In der Zukunft werden erheblich weniger Waren transportiert, weil der 3-D-Druck die gesamte Logistik revolutionieren wird. Schon heute druckt die Deutsch Bahn zahlreiche Ersatzteile von alten Fahrzeugen, die nicht mehr erhältlich wären. Die Zukunft der Logistik wird wohl eher so aussehen, dass Rohmaterialien für den Druck verschiedener Bauteile vorgehalten werden und große Drucklabore online Druckaufträge annehmen. Diese Labore werden weit verteilt sein oder sogar in den Fabriken stehen, sodass die Transporte minimiert werden. In der Zukunft kann man sich vorstellen, dass alle Ersatzteile für Autos in den Werkstätten gedruckt werden. Es werden also nurmehr Rohstoffe für den 3D-Druck sowie die Drucker selbst zu transportieren sein. Jedes Logistik-Unternehmen wird sich darauf einstellen müssen.

Und wer jetzt glaubt, das sei weit hergeholt, der sollte wissen, dass schon heute aus Titan ganze Flugzeug-Triebwerke per 3D-Druck hergestellt werden und dass die Flugzeughersteller bis 2020 planen, ganze Rümpfe zu drucken.

So große Teile drucken – geht das überhaupt?
Ja, das geht. Die Drucker laufen auf Schienen oder drucken senkrecht in Schichten. Durch die Druck-Technologie können anders als in allen anderen Produktions-Techniken extrem leichte aber stabile Konstruktionen erstellt werden. Man wird unwillkürlich an Bienenwaben und Bambusstangen erinnert, die leicht, flexibel, dabei aber ungeheuer durabel sind. Diese Technologien ermöglichen es schon heute, ganze Gebäude zu drucken. Es gibt schon erste Pläne für den Druck von Hochhäusern.

Haben Sie jetzt noch Zweifel daran, dass sich die Welt der Logistik dramatisch verändern wird?

Wie sieht unsere Zukunft aus, wenn nur noch 10% der Waren transportiert werden müssen?

Wie müssen wir heute agieren, um in der nahen Zukunft noch am Markt bestehen zu können?